Korrosion ist immer ärgerlich und kann leider schnell zu teuren Problemen führen, wenn man nicht angemessen reagiert und entpsprechende Maßnahmen einleitet. Daher sind wir für Sie da und unterstützen bei Beratung, Planung, Durchführung und Prüfung von Korrosionsschutzverfahren.

Wir bieten folgende Leistungen in diesem Bereich an:

  • Korrosionsprüfung und Risikobewertung
  • Beratung, Planung und Installation von Schutzverfahren
  • Kathodischer Korrosionsschutz

Wir sind ihr weltweiter Partner für die Einschtäzung von Korrosionsverläufen und den Anlagenschutz. Erfahren Sie mehr über unsere Prüf- und Messmethoden, unsere Lösungen und unsere Möglichkeiten für aktiven und passiven Korrosionsschutz.

Grundlagen der Korrosion

Korrosion ist, aus technischer Sicht, gemäß DIN EN ISO 8044, die Reaktion eines Werkstoffs mit seiner Umgebung, die eine messbare Veränderung des Werkstoffs bewirkt und zu einer Beeinträchtigung der Funktion eines Bauteils oder Systems führen kann. In dieser Norm werden 37 verschiedene Korrosionsarten definiert.

Korrosion zeigt sich oftmals sichtbar am betreffenden Objekt oder auf der betreffenden Oberfläche. Die Veränderung kann jedoch auch nicht sichtbar im Werkstoff stattfinden, oftmals finden Korrosionen beispielsweise auch unter der Erde oder im Wasser statt.

Sollten Sie an Ihrer Anlage, zugehörigen Bauteilen (Unteronstruktion, andere tragende Konstruktionen, bei Aufdachanlagen Blechziegel oder sonstigen) eine Korrosion feststellen, sollten Sie die möglichen Risiken und Folgen einschätzen (lassen) und reagieren, leider sind Instabilität und somit eine Gefährdung für die gesamte Anlage die Folge von Korrosion.

Risiken von Korrosion

Korrosionen können unterschiedlich Verlaufen: von einer rein optischen Auswirkung bis hin zur Instabilität der Komponenten ist vieles möglich. Hier sollten Sie auf Nummer sicher gehen, und durch unser Expertenteam eine Risikoeinschätzung durchführen lassen.

Geschäftsführer Ernst-Günter Ache konnte im Rahmen eines Gutachtens auf eine Problematik in vielen Ländern und bei vielen Freilandanlagen aufmerksam machen: Die im Boden verbaute Unterkonstruktion korrodiert und sorgt so für die Instabilität der gesamten Anlage. Eine Sanierung, oder gar ein Neubau der Anlage sind unumgänglich, wenn nicht rechtzeitig betrachtet und entsprechende Maßnahmen in die Wege geleitet werden. Leider wurden durch entsprechende Bauvorschriften besonders in Großbritannien falsche und schlechte Schutzmaßnahmen verbaut, die in wenigen Jahren für ein Umstürzen der Anlagen sorgen könnten.

„Mir ist es ein Anliegen, hier rechtzeitig zu informieren und Lösungen aufzuzeigen.“, so Ernst-Günter Ache. Gemeinsam mit dem PV-Magazin wies er weltweit auf diese Problematik hin und stand als Experte mit Rat und Tat zur Seite.

Im Gegensatz zu vielen anderen kann die Ache Engineering GmbH die Korrosion und die resultierenden Risiken nicht nur bewerten, sondern bietet auch direkt Lösungen an. Mit unserem Korrosionsschutz sind wir weltweiter Partner bei Korrosionsproblemen.

Bewertung von Korrosion

Wir betrachten, bewerten, und sanieren fachgerecht Korrosion, Korrosionsschäden, deren Ursachen und beraten umfassend bei geplanten Sanierungsaufgaben.

Aufgrund unserer Spezialisierung in allen Fragen zu mechanischen Photovoltaikkomponenten und unseren Kompetenzen im Bereich Maschinenbau, Stahlbau, Schweißkonstruktionen sowie Oberflächenbearbeitung und Veredelung, haben wir vor einigen Jahren eine Sonderabteilung für den Bereich Korrosion geschaffen. So sanieren wir, wie im folgenden Kapitel beschrieben umfangreich Photovoltaik-Anlagen und deren Komponenten mit signifikanten Korrosionsauffälligkeiten.

Unser Haus hat ein umfangreiches Messequipment zur Erfassung von Material- und Oberflächeneigenschaften von metallischen und veredelten Oberflächen. Außerdem besteht unser Team erfahrenen Ingenieuren, Technikerne und öffentlich vereidigten Sachverständigen die sich ausschließlich mit Fragen zur Korrosion und deren Ursachen befassen.

Wir betrachten unteranderem gemäß der folgenden Normen:

  • DIN EN 14868:2005-11 Korrosionsschutz metallischer Werkstoffe – Leitfaden für die Ermittlung der Korrosionswahrscheinlichkeit in geschlossenen Wasser-Zirkulationssystemen
  • DIN EN 15280:2013-12 Beurteilung der Korrosionswahrscheinlichkeit durch Wechselstrom an erdverlegten Rohrleitungen anwendbar für kathodisch geschützte Rohrleitungen
  • DIN EN ISO 6509-1:2014-09 Korrosion von Metallen und Legierungen – Bestimmung der Entzinkungsbeständigkeit von Kupfer-Zink-Legierungen
  • DIN EN ISO 8407:2014-06 Korrosion von Metallen und Legierungen – Entfernen von Korrosionsprodukten von Korrosionsprobekörpern
  • DIN EN ISO 9224:2012-05 Korrosion von Metallen und Legierungen – Korrosivität von Atmosphären – Anhaltswerte für die Korrosivitätskategorien
  • DIN EN ISO 17081:2014-10 Elektrochemisches Verfahren zur Messung der Wasserstoffpermeation und zur Bestimmung von Wasserstoffaufnahme und -transport in Metallen
  • DIN EN ISO 17475:2008-07 Korrosion von Metallen und Legierungen – Elektrochemische Prüfverfahren – Leitfaden für die Durchführung potentiostatischer und potentiodynamischer Polarisationsmessungen

Alle Mitarbeiter nehmen regelmäßig an Personalqualifizierungen gemäß DIN EN ISO 15257 für Korrosionsschutz befasste Personen teil. Hierbei bewerten wir umfassend die Gegebenheiten, die zu einer Korrosion an Bauteilen geführt haben, oder ggf. führen werden.

Wir bewerten im besonderen Oberflächenveredelungen wie Verzinkungen und Pulverbeschichtungen von metallischen Werkstoffen und analysieren mögliche Fertigungs– und Händlingsfehler im Umgang mit veredelten Oberflächen.
Chemische Analysen lassen wir regelmäßig in Zusammenarbeitet mit zwei führenden deutschen Universitäten für Materialforschung und Oberflächenbewertung untersuchen und die Ergebnisse fließen ggf. in unsere Ursachenbewertung mit ein.

Wir haben eine sehr hohe Prozesserfahrung für die folgenden Veredelungs- und Beschichtungsverfahren und können sach- und fachgerecht Ursachen sowie Sanierungsmöglichkeiten für Oberflächenmängel für diese Verfahren benennen.

  • DIN EN ISO 10346  Kontinuierlisches Schmelztauchverfahren
  • DIN EN ISO 1461   Feuerverzinkung
  • DIN 2063 thermisches Spritzen
  • DIN 50979 Metallische Überzüge – Galvanisches Verzinken
  • DIN 55633 Beschichtungsstoffe – Pulverbeschichtiung auf verzinkten Oberflächen

Bewertungskriterien

Wir berücksichtigen bei der Bewertung von Korrosion und deren Risiken viele Faktoren. Unter Verwendung von mechanischen als auch chemischen Testverfahren und unter Beachtung der Umwelteinflüsse wie beispielsweise dem Bodenwiderstand, dem Säuregehalt des Bodens ,der meterologischen Standortbedingungen und weiteren bestimmen wir die reale Belastung Ihrer Komponenten. Auch die Belastung mit Schwefel- oder Stickoxiden haben einen Einfluss auf die Korrosion. Bei bestimmten Anlagen kann sich zudem ein Einfluss durch Kondenswasser, Chlorgase (Salzsäuren) oder Ozon ergeben. Außerdem können Temperaturschwankungen die Korrosion beeinflussen und beschleunigen.

Anhand des bisherigen Korrosionsverlaufs und der gesammelten Daten können wir konkret und mit hoher Zuverlässigkeit die Korrosion und mögliche Folgen und Risiken einschätzen.

Mess- und Prüfverfahren

Da es sich bei Korrosion wie oben beschrieben um einen elektrochemischen Prozess handelt, bei dem üblicherweise ein Elektronenfluss stattfindet, kann man mit Elektrischen-, Chemischen- oder Elektrochemischenprüfverfahren eine Menge zur Korrosion herausfinden.

Im folgenden erklären wir unsere Messverfahren und Prüfmethoden:

Salzsprühnebeltest

Kondenssattest

Interkristalliner Korrosionstest

Spannungsrisskorrosionstest

Inhalt des Toggles hier rein

Lochkorrosionspotentialmessungen

Passiver Schutz vor Korrosion

Wahl der richtigen Werkstoffe

Eine einfache Möglichkeit des passiven Korrosionsschutz ist die richtige Auswahl der Werkstoff. Nach Prüfung der Umgebungsbedingungen können wir Ihnen Empfehlungen für Werkstoffe aussprechen und so von Anfang an Korrosion vorbeugen.

Schutzschichten

Eine weitere Möglichkeit des Korrosionsschutz ist eine schützende Schicht auf den Werkstoffen. Durch beispielsweise Schutzöle, Schutzfette, Schutzanstriche oder chemische Oberflächenbehandlung der Werkstoffe lässt sich ein guter Schutz anbringen, besonders gut lässt sich dies beim vor/während des Baus realisieren, doch auch ein nachträglicher Schutz durch eine Schutzschicht ist möglich.

Metallische Überzüge

Durch eine Feuerverzinkung oder einen galvanischen Überzug lässt sich eine Korrosionsbeständigkeit der Werkstoffe erreichen. Dies ist oftmals bei den vorhandenen Werkstoffen geschehen, jedoch nicht in gewünschter Qualität und sorgt somit langfristig für Probleme.

Prüfung der Schutzmechanismen

Mit unserer langjährigen Erfahrung und entsprechenden Testverfahren sind wir gerne bei der Auswahl der Schutzverfahren und der Prüfung dieser behilflich. Durch Messung von Schichtdicken bei Schutzschichten und Überzügen lässt sich die Qualität und Haltbarkeit bestimmen. Leider verweisen Hersteller immer wieder auf beiepielsweise eine Verzinkung, die aber aufgrund einer schlechten Durchführung nicht die gewünschte Funktion sicherstellen.

Hier sind wir ihr Ansprechpartner für Beratung, Planung, Durchführung und Prüfung von Korrosionsschützen aller Art.

Aktiver Schutz vor Korrosion

Kathodischer Korrosionsschutz

Die Ache Engineering GmbH realisiert als Fachunternehmen international den Schutz von Photovoltaikanlagen vor Korrosion. Diese Maßnahme ist oft erforderlich, um die statischen Bauteile eines Photovoltaikgestells in kurzer Zeit, ohne weitere Beschädigung und ohne großen Einfluss auf den Betrieb vor Schäden und Rost zu schützen.

Hierbei ist grundsätzlich zwischen einer oberirdischen und unterirdischen Korrosion zu unterscheiden, der häufigste und kritischste Fall, bei dem schnell große Schäden entstehen ist hierbei die unterirdische anodische Korrosion. Die erforderlichen Schutzmaßnahmen unterscheiden sich teilweise stark.

Durch besondere Bodenverhältnisse oder aufgrund der Anlagenkonfiguration kommt es häufig zu der Bildung von Korrosion an den Pfosten der PV-Tische.

Nachdem sich die schützenden Zinkschicht an Teilstellen abgebaut hat kommt es durch innere Ausgleichsströme und durch die offen liegenden Stahlteile zu einer erheblich beschleunigten Korrosion, die klassisch nur durch einen erheblichen Aufwand nachträglich zu schützen ist, ohne hierbei die Frage nach der Qualität des Schutzes oder der Lebenszeit zu stellen.

Beim kathodischen Korrosionsschutz wird das vor Korrosion zu schützendem Teil elektrisch mit einem anderen, der so genannten Opferanode verbunden.

Dabei werden zwischen den beiden Teilen Elektronen ausgetauscht und nur die geplante Oxidation an der Opferanode findet statt. So lässt sich leicht und abhängig von den Bodenverhältnissen ein kostengünstiger Schutz realisieren, der auf Wunsch auch die Teile bis über 100 Jahre schützen kann.

Hierzu verwenden wir je nach Umgebungsbedingungen der Photovoltaik Farm spezielle Anoden mit einem abgestimmten und angepassten Strom für das gesamt System. Diese werden in einem sogenannten Anodenbett in den Boden eingebracht.

Diese vereinfachte Erklärung fasst kurz zusammen, was die Ache Engineering GmbH vollumfänglich realisiert. Wir sind ihr Partner für den Schutz von Industrie-, Tank- und Offshoreanlagen, Leitungsnetzen im Wasser oder in der Erde, den Schutz von Stahlbeton und vielem Mehr. Wir übernehmen von der Planung bis zur anschließenden Wartung, Kontrolle und Fernüberwachung alle Schritte, um effizient Ihre Analgen vor Korrosion zu schützen.

Die hierzu nötigen Eingriffe in die meist bestehenden Solarparks sind Überschaubar und werden fachgerecht mit dem Betreiber abgestimmt.

Die Ache Engineering hat internationale Erfahrungen im Umfeld des kathotischen Korrosionsschutz und realisiert die Schutzmaßnahmen von der Planung bis zur Inbetriebnahme.

Opferabode im Anodenbett im Erdboden
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